So blei­ben Sie inno­va­tiv
Unter­neh­men zwi­schen Trans­for­ma­ti­on und Ver­bes­se­rung

Lese­zeit: 5 Minu­ten

Der Wecker klin­gelt, sie ste­hen auf, schal­ten das Licht an, eine Glüh­bir­ne erhellt Ihren Raum. Sie gehen zum Kühl­schrank, trin­ken ein Glas Was­ser. Der Tag kann begin­nen. Wecker, Glüh­bir­ne, Kühl­schrank. All das ist für uns selbst­ver­ständ­lich gewor­den. Doch was waren die­se Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten vor­her? Inno­va­tio­nen – von Unter­neh­men, die mit die­sen erfolg­reich wur­den!

Als Mana­ger oder Unter­neh­mer wer­den Sie immer wie­der vor fol­gen­dem Pro­blem ste­hen: Erfin­den wir uns neu oder ent­wi­ckeln wir das Bestehen­de wei­ter? Sie soll­ten bei­des tun! Denn ech­te Inno­va­ti­on ist immer eine Kom­bi­na­ti­on aus alt­be­währ­tem und neu­em. Des­halb müs­sen wir unse­re Unter­neh­men so trans­for­mie­ren, dass sie Raum für Inno­va­tio­nen las­sen.

Durch die fol­gen­den sie­ben Leit­sät­ze und Prin­zi­pi­en schaf­fen Sie es, den Blick in die Zukunft zu rich­ten und weni­ger in der Ver­gan­gen­heit gefan­gen zu sein:

  • Nichts ent­steht ohne ein Ziel

  • Lie­ber ste­tig wei­ter­ent­wi­ckeln als sofort per­fekt sein wol­len

  • Alles ist vol­ler Ideen

  • Gut geteilt ist halb gewon­nen

  • Platt­for­men bie­ten und nut­zen

  • Groß den­ken, klein begin­nen

  • Erlau­ben Sie Miss­erfol­ge und Feh­ler

1. Nichts ent­steht ohne ein Ziel

Beson­ders erfah­re­ne Mana­ger, wel­che bereits auf eine lan­ge beruf­li­che Lauf­bahn zurück­bli­cken ken­nen den Unter­schied zwi­schen Jobs, die sie ein­fach erle­di­gen weil es eben ihr Job ist und Jobs, denen sie mit Lei­den­schaft nach­ge­hen weil sie ihnen wirk­lich am Her­zen lie­gen. Der Unter­schied besteht dar­in, dass „gute“ Jobs immer ein über­ge­ord­ne­tes und für alle klar defi­nier­tes Ziel haben. 

Den­ken Sie also übe fol­gen­des nach: Wel­ches Ziel hat Ihr Pro­jekt oder Unter­neh­men über­ge­ord­net – natür­lich abge­se­hen vom Offen­sicht­li­chen, dem Erwirt­schaf­ten von Gewinn? Wenn sie ehr­lich zu sich selbst sind, kön­nen vie­le Mana­ger die­se Fra­ge nicht ohne Wei­te­res direkt aus dem Steg­reif beant­wor­ten. Das macht es aber umso wich­ti­ger. Denn mit Ihren gesteck­ten Zie­len kön­nen Sie vie­le Men­schen errei­chen – beson­ders dann, wenn Sie Ihre Zie­le auch wer­be­wirk­sam kom­mu­ni­zie­ren. Ent­schei­dend dabei ist, dass sich Ihre Mit­ar­bei­ter mit den gesteck­ten Zie­len auch ver­bun­den füh­len und die Gewiss­heit haben, dass ihr Bei­trag zur Ziel­er­rei­chung auch vor­han­den ist und geschätzt wird. Denn nur wenn alle an einem Strang zie­hen besteht die Chan­ce auf wah­re Inno­va­ti­on und Ent­wick­lung.

2. Lie­ber ste­tig wei­ter­ent­wi­ckeln als sofort per­fekt sein wol­len

Vie­le Pro­duk­te, die heu­te aus unse­rem All­tag nicht mehr weg­zu­den­ken sind, waren zuerst nicht oder nur mäßig erfolg­reich. Das liegt dar­an, dass beson­ders erfolg­rei­che Unter­neh­men ver­stan­den haben, dar­auf zu reagie­ren, Feed­back in ihre Arbeit ein­flie­ßen zu las­sen und ihre Pro­duk­te anzu­pas­sen. 

Wuss­ten Sie bei­spiels­wei­se, dass das teu­er ent­wi­ckel­te Goog­le Ads zur Markt­ein­füh­rung ein kata­stro­pha­ler Flop war? Doch es wur­de stets wei­ter­ent­wi­ckelt und so ist es heu­te die größ­te unter­neh­me­ri­sche Säu­le des Inter­ne­t­rie­sen Alpha­bet. 

Doch es muss nicht immer nur groß gedacht sein. Prü­fen Sie genau, wel­che Pro­zes­se, Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen in Ihrem Umfeld ver­än­dert oder ver­bes­sert wer­den kön­nen. Arbei­ten Sie nach dem Feed­back Ihrer Kun­den und Mit­ar­bei­ter. Denn Inno­va­ti­on geschieht häu­fig in sehr klei­nen Schrit­ten – und hat den­noch immer enor­mes Poten­ti­al.

3. Alles ist vol­ler Ideen

Als Mana­ger, Team­lei­ter oder Unter­neh­mer soll­ten Sie damit anfan­gen, sich für alle Ideen zu inter­es­sie­ren – egal, ob sie in Ihrem Inter­es­sens­be­reich lie­gen oder nicht. Denn Ideen brin­gen immer enor­me Chan­cen mit – vor allem, wenn sie sich in Ihren Bereich über­tra­gen las­sen oder Ihrer­seits zu neu­en Ideen füh­ren.

Ideen sind über­all. Sie sind in Ihrem Team, sie kom­men von Ihren Kun­den oder sie ver­ste­cken sich in klei­nen Gesprä­chen und Small­talk auf dem Flur. Als Mana­ger soll­ten Sie ler­nen, die­se Ideen zwi­schen den Zei­len her­aus­zu­fil­tern und sie zu abs­tra­hie­ren. Denn jede Inno­va­ti­on basiert zuerst auf einer Idee oder einem Pro­blem, das es zu lösen gilt.

Ein gutes Tool für Unter­neh­men ist ein Ideen­board (digi­tal oder ana­log), auf wel­chem Mit­ar­bei­ter ihre Ideen notie­ren kön­nen. 

4. Gut geteilt ist halb gewon­nen

Las­sen Sie Ihre Mit­ar­bei­ter stets dar­über teil­ha­ben, was aktu­ell in Ihrem Unter­neh­men pas­siert und aus wel­chem Grund Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den. So regen Sie Dis­kus­sio­nen und Mei­nungs­aus­tausch an und moti­vie­ren Ihre Mit­ar­bei­ter dazu, die Per­spek­ti­ve zu wech­seln. Sie wer­den über­rascht sein, wel­che uner­war­te­ten und inno­va­ti­ve Ergeb­nis­se die­se Dis­kus­si­ons­kul­tur bie­ten kann. 

5. Platt­for­men bie­ten und nut­zen

Es gibt so vie­le erstaun­li­che und inno­va­ti­ve Lösun­gen, die von Men­schen auf der gan­zen Welt ent­wi­ckelt wer­den. Vie­le Tech­no­lo­gien, Ideen und Lösungs­an­sät­ze sind heut­zu­ta­ge für jeder­mann frei zugäng­lich. Nut­zen Sie den unglaub­li­chen Ideen- und Wis­sens­schatz des Inter­nets und erken­nen Sie Per­spek­ti­ven, die Sie und Ihr Unter­neh­men vor­an­brin­gen. Moti­vie­ren Sie auch Ihre Mit­ar­bei­ter dazu, die­se Ideen zu sam­meln und zu tei­len und räu­men Sie Ihren Teams dazu frei­en Raum ein.

6. Groß den­ken, klein begin­nen

Erfolg­rei­che Men­schen haben immer gro­ße Plä­ne – doch jeder gro­ße Plan hat sei­nen Beginn in klei­nen, oft win­zi­gen Ursprün­gen oder Teil­schrit­ten. Brü­chen Sie des­halb Ihre Zie­le, Plä­ne und Ideen immer in klei­ne Teil­schrit­te her­un­ter und arbei­ten Sie die­se nach und nach ab. So wird die Idee schließ­lich von einem anfangs schein­bar uner­reich­ba­ren Ziel zu einem Selbst­läu­fer.

7. Erlau­ben Sie Miss­erfol­ge und Feh­ler

Men­schen erin­nern sich eher an Erfol­ge denn an Miss­erfol­ge. Die letz­ten WM-Sieger im Fuß­ball? Für vie­le kein Pro­blem, die­se Fra­ge sofort zu beant­wor­ten. Die letz­ten Zweit­plat­zier­ten? Da wird es schon schwie­ri­ger. 

Die­se Erkennt­nis bie­tet Ihnen als Unter­neh­mer aber gro­ße Chan­cen. Denn vie­le Mana­ger über­schät­zen die nega­ti­ve Aus­wir­kung von geschei­ter­ten Pro­duk­ten oder schlech­ten Dienst­leis­tun­gen und unter­schät­zen im Gegen­zug die enor­me Schlag­kraft von Erfol­gen. Pro­jek­te und Pro­duk­te dür­fen schei­tern – solan­ge Sie als Mana­ger aus die­sen Feh­lern ler­nen und die­se Feh­ler schnell und effi­zi­ent kor­ri­gie­ren und nicht sofort wie­der bege­hen. 

Denn der größ­te Hem­mer von wah­rer Inno­va­ti­on ist die Urangst des Men­schen vor dem Schei­tern.

Wis­sen ver­tie­fen

In unse­rem FIT-for-MANAGEMENT Trai­nings­pro­gramm behan­deln wir die unter­neh­me­ri­sche Inno­va­ti­ons­kraft mit einem eige­nen Kapi­tel und brin­gen Ihnen Unter­neh­me­ri­sches Den­ken, Han­deln und Kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung näher.